Übergangsgestaltung von der Kindertagesstätte in die Schule und deren Bedeutung für Teilhabe und Bildungschancen

Author
:
Birgit Schäfer-Biermann
Publish Date
:
2011-09-14
Publisher
:
Grin Verlag
ISBN
:
9783656006794
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung, Note: 1,32, Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, Veranstaltung: Pädagogik / Erziehungswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Ungleichheitssensible Begleitung von Kindern und Familien im Übergangskontext ist ein möglicher Weg die zur Bildungsförderung von Kindern beitragen kann. Warum gehst Du in die Schule? Die Frage ist einfach gestellt und wird von zukünftigen Schulkindern zumeist kurz beantwortet, lädt aber dazu ein, stellvertretend für viele andere Fragen zur Übergangsgestaltung über die entwicklungspsychologische, historische, pädagogische und soziologische Bedeutung der vielfältigen Herausforderungen eines gelingenden Übergangs nachzudenken, Elementar- und Primarbereich schaffen im Bildungssystem die Grundlagen für lebenslanges Lernen: 'Bildungschancen sind Lebenschancen', die es in Bezug auf den Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule zu betrachten gilt (vgl. Die Bundesregierung, 2011). Ob und wie vorteilhafte oder nachteilige Lebensbedingungen in Bezug auf Bildungschancen für Kinder produziert werden ist Gegenstand der Thesis. Sie geht der Forschungsfrage nach, welche Aspekte der Übergangsbegleitung vom Kindergarten in die Grundschule für Teilhabe und Bildungschancen bedeutsam und relevant sind. Im Verlauf der ungleichheitstheoretisch und pädagogisch ausgerichteten Arbeit bieten diese theoretischen Ansatzpunkte für die Übergangsgestaltung weitere Aspekte, die berücksichtigt werden können (u.a. werden die Begriffe Habitus und Kapital nach Pierre Bourdieu). Neben den beteiligten Bildungsorten und dem zugrunde liegenden Bildungsverständnis werden die aktiven Akteure der Transition sowie die begleitenden Akteure beleuchtet. Im Weiteren wird der Frage nachgegangen, welche Kompetenzen und Ressourcen für den Übergang relevant sind und es erfolgt eine Analyse der Ursachen der Bildungsbenachteiligung. Die vorliegende Arbeit möchte hierzu mögliche Antworten geben und verborgene Mechanismen der Bildungsbenachteiligung im Übergangskontext aufdecken, um etwaige Ursachen von Bildungsbenachteiligung zu bergen (vgl. Bourdieu, 2005).
Read Now
Sorry, You have to Create a FREE ACCOUNT to continue Read or Download this Book Create My Account

Übergangsgestaltung von der Kindertagesstätte in die Schule und deren Bedeutung für Teilhabe und Bildungschancen

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung, Note: 1,32, Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, Veranstaltung: Pädagogik / Erziehungswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Ungleichheitssensible Begleitung von Kindern und Familien im Übergangskontext ist ein möglicher Weg die zur Bildungsförderung von Kindern beitragen kann. Warum gehst Du in die Schule? Die Frage ist einfach gestellt und wird von zukünftigen Schulkindern zumeist kurz beantwortet, lädt aber dazu ein, stellvertretend für viele andere Fragen zur Übergangsgestaltung über die entwicklungspsychologische, historische, pädagogische und soziologische Bedeutung der vielfältigen Herausforderungen eines gelingenden Übergangs nachzudenken, Elementar- und Primarbereich schaffen im Bildungssystem die Grundlagen für lebenslanges Lernen: 'Bildungschancen sind Lebenschancen', die es in Bezug auf den Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule zu betrachten gilt (vgl. Die Bundesregierung, 2011). Ob und wie vorteilhafte oder nachteilige Lebensbedingungen in Bezug auf Bildungschancen für Kinder produziert werden ist Gegenstand der Thesis. Sie geht der Forschungsfrage nach, welche Aspekte der Übergangsbegleitung vom Kindergarten in die Grundschule für Teilhabe und Bildungschancen bedeutsam und relevant sind. Im Verlauf der ungleichheitstheoretisch und pädagogisch ausgerichteten Arbeit bieten diese theoretischen Ansatzpunkte für die Übergangsgestaltung weitere Aspekte, die berücksichtigt werden können (u.a. werden die Begriffe Habitus und Kapital nach Pierre Bourdieu). Neben den beteiligten Bildungsorten und dem zugrunde liegenden Bildungsverständnis werden die aktiven Akteure der Transition sowie die begleitenden Akteure beleuchtet. Im Weiteren wird der Frage nachgegangen, welche Kompetenzen und Ressourcen für den Übergang relevant sind und es erfolgt eine Analyse der Ursachen der Bildungsbenachteiligung. Die vorliegende Arbeit möchte hierzu mögliche Antworten geben und verborgene Mechanismen der Bildungsbenachteiligung im Übergangskontext aufdecken, um etwaige Ursachen von Bildungsbenachteiligung zu bergen (vgl. Bourdieu, 2005).